Spangenhelm, 2 mm Stahl, Nasal 3 mm Stahl
– schaukampftauglich –
Dieser Spangenhelm ist nicht nur ein schützendes Ausrüstungsteil, sondern auch ein Abbild frühmittelalterlicher Helmgeschichte. Spangenhelme waren zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert weit verbreitet – ihre einfache, aber äußerst effektive Konstruktion machte sie zu einem der meistgenutzten Helmtypen in ganz Europa, von den germanischen Stämmen der Völkerwanderungszeit bis hin zu frühmittelalterlichen Rittern und Wikingern.
Ihr Aufbau – mehrere Metallsegmente, die durch Spangen verbunden sind – erlaubte eine stabile Helmform bei vergleichsweise geringem Materialaufwand. Besonders im Frühmittelalter, wo Schmiedekunst noch stark regional geprägt war, war diese Bauweise ein Vorteil: Sie war reparaturfreundlich, modular und durch lokale Schmiede leicht umsetzbar.
Diese Replik orientiert sich an historischen Funden und wurde speziell für den Schaukampf entwickelt. Der Helm besteht aus zwei verschweißten Hälften aus ca. 2 mm starkem Stahl. Die aufgenieteten Bandbeschläge erhöhen die strukturelle Stabilität. Besonders markant ist das Nasal aus ca. 3 mm dickem Stahl, das dein Gesicht – vor allem Stirn und Nase – im Kampf schützt. Die überlappende Konstruktion, wie sie auch bei Originalfunden nachgewiesen wurde, bietet dir maximale Widerstandsfähigkeit gegen Schläge.
Innen sorgt ein weich gepolstertes, verstellbares Inlay für angenehmen Sitz – auch über längere Zeit. Der Kinnriemen aus stabilem Rindsleder mit robuster Schnalle hält den Helm zuverlässig an seinem Platz.
Erhältlich ist das Modell in den Größen S, M und L – passend für verschiedene Kopfumfänge und Kombinationen mit Bund- oder Kettenhaube.
Technische Details:
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Material: 2 mm Stahl (Spangenbereiche bis ca. 3,2 mm)
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Nasal: ca. 3 mm Bandstahl, vernietet
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Innenausstattung: Gepolstertes, verstellbares Stoffinlay
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Kinnriemen: Rindsleder mit robuster Schnalle
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Größen: S, M, L
Spangenhelme wie dieser wurden unter anderem bei den Awaren, Franken, Sachsen und Slawen getragen. Auch die Normannen verwendeten Varianten dieses Helmtyps noch im 11. Jahrhundert, bevor er allmählich vom Topfhelm verdrängt wurde. Besonders in Grabfunden aus dem Ostfrankenreich, Skandinavien und dem Donaugebiet sind viele Belege erhalten – meist mit typischen Nasalen und einfacher Nackenschürze aus Kettengeflecht oder Leder.
Maßtabelle:
| Größe | max. Kopfumfang | Innenabstand Hinterkopf->Stirn ca. | Innenabstand Ohr->Ohr ca. | Gewicht ca. |
| S | 58 cm | 21 cm | 17,5 cm | 2,35 kg |
| M | 61 cm | 21,5 cm | 18,5 cm | 2,5 kg |
| L | 64 cm | 23 cm | 20,5 cm | 2,5 kg |
Dies ist ein Produkt von ULFBERTH®.

























